Neuropsychologischer Ratgeber

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Behandlerliste

Im Folgenden finden Sie eine Sammlung von Adressen von neuropsychologischen Behandlern. Einige Gesellschaften und Vereine haben auf ihren Seiten nur ihre eigenen Mitglieder aufgelistet was kein Qualitätsmerkmal darstellt und natürlich auch einige Behandler nicht berücksichtigt. Die Seiten der Pychotherapeutenkammern listen alle Behandler auf, die eine Doppelqualifikation Psychologischer Psychotherapeut und Klinischer Neuropsychologe haben.

Neuropsychologische Behandler finden Sie unter folgendem Link:

Liste Neuropsychologischer Therapeuten gesammelt auf den Seite des NTC

http://www.therapeuten-neuropsychologie.de/

Liste der neuropsychologischen Psychotherapeuten:

https://www.ptk-nrw.de/de/mitglieder/neuropsychologie/neuropsychologische-psychotherapeuten.html

Gesellschaft für Neuropsychologie:

http://www.gnp.de/_de/gnp.php

Info Rehabilitation

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen zu Behandlungen, die es Menschen mit Verletzungen oder Schädigungen des Gehirns ermöglichen sollen, möglichst gut wieder in den Alltag und den Beruf oder die Schule zurückzukehren. Diese Behandlungen nennt man Reha(-bilitationen). Alle Angaben dienen nur der Orientierung und sind ohne Gewähr. Die Abfolge der Phasen ist hier nur als Beispiel dargestellt. Welche Phasen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, entscheiden die BehandlerInnen für jeden Patienten einzeln basierend auf speziellen Tests, die Entwicklung und Fortschritte erfassen. Falls Sie sich unsicher sind, in welcher Phase der Reha sich der Patient grade befindet, klicken Sie bitte hier.
Wenn Sie Informationen zu einer bestimmten Phase der Reha wünschen, klicken Sie bitte auf die entsprechende Phase.
Hier zum Runterladen und Ausdrucken

Phase A: Akutbehandlung im Krankenhaus
Akutbehandlung im Krankenhaus
Wer wird behandelt?
– PatientInnen, die

die grade ärztliche Hilfe brauchen wegen Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns.
Wo findet die Behandlung statt? Wer ist Ansprechpartner vor Ort?
Die Behandlung erfolgt auf einer Neurologischen oder einer Intensivstation im Krankenhaus. Erster Ansprechpartner sind die behandelnde ÄrztInnen, sonst auch das Pflegepersonal und SozialarbeiterInnen.
Was sind die Ziele?
Die Behandlung der eigentlichen Erkrankung oder Verletzung des Gehirns (z.B. durch Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma).

Worum muss man sich kümmern in der Zeit?

Es muss geklärt werden, ob es Beeinträchtigungen gibt, aufgrund derer weitere Reha-Maßnahmen notwendig sind. Beeinträchtigungen können z.B. auftreten im Hinblick auf

  • Bewusstsein
  • Sehen
  • Sprache
  • Gedächtnis
  • Konzentration
  • Gehen
  • Arm- und Handbewegungen  
Wer ist zuständig? Wer kann helfen?

Falls noch Beeinträchtigungen bestehen, müssen die behandelnden ÄrztInnen entscheiden, welche Weiterbehandlung sinnvoll ist. Üblicherweise beantragen dann SozialarbeiterInnen die Reha und helfen bei der Entscheidung, wo die Behandlung erfolgen soll.
Zusätzlich bieten auch die Behörden, die Rehas bezahlen, kostenlose Beratungen an. Für eine Übersicht der Beratungsstellen in Ihrer Nähe klicken Sie bitte hier.

Was kommt als nächstes?

Basierend auf einer individuellen Einschätzung von Entwicklung und Fortschritten empfiehlt das Behandlerteam das weitere Vorgehen.

Wer wird behandelt?
– PatientInnen, die
  • nicht mehr im Krankenhaus medizinisch behandelt werden müssen
  • starke Bewusstseinsbeeinträchtigungen (z.B. Koma) haben
  • sich noch nicht selbst versorgen können (z.B. mit Nahrung)
  • noch nicht bei Behandlungen mitarbeiten können
Wo findet die Behandlung statt? Wer ist Ansprechpartner vor Ort?

Die Behandlung erfolgt entweder im Krankenhaus im Anschluss an die Behandlung der eigentlichen Erkrankung oder Verletzung des Gehirns oder in einer auf neurologische Rehabilitation spezialisierten Klinik. Erster Ansprechpartner sind die behandelnden ÄrztInnen, sonst auch Pflegepersonal und SozialarbeiterInnen.

Was sind die Ziele?

Es soll das Auftreten zusätzlicher Gesundheitsbeeinträchtigungen verhindert werden. Der Gesundheitszustand soll allgemein verbessert werden (insbesondere besseres Bewusstsein und bessere Bewegungsfähigkeit). Außerdem sollte entschieden werden, welche weitere Behandlung sinnvoll ist.

Worum muss man sich kümmern?

Es muss geklärt werden, welche Weiterbehandlung notwendig ist und wo und in welcher Form die Behandlung erfolgen soll. Die weitere Behandlung kann stationär, teil-stationär oder ambulant erfolgen.

Wer ist zuständig? Wer kann helfen?

Falls noch Beeinträchtigungen bestehen, müssen die behandelnden ÄrztInnen entscheiden, welche Weiterbehandlung sinnvoll ist. Üblicherweise beantragen dann SozialarbeiterInnen die Reha und helfen bei der Entscheidung, wo die Behandlung erfolgen soll.

Zusätzlich bieten auch die Behörden, die Rehas bezahlen, kostenlose Beratungen an. Für eine Übersicht der Beratungsstellen in Ihrer Nähe klicken Sie bitte hier.

Was kommt als nächstes?

Basierend auf einer individuellen Einschätzung von Entwicklung und Fortschritten empfiehlt das Behandlerteam das weitere Vorgehen.

Wer wird behandelt?
– PatientInnen, die
  • nicht mehr im Krankenhaus medizinisch behandelt werden müssen
  • keine starken Bewusstseinsbeeinträchtigungen (z.B. Koma) haben und sich verständigen können
  • schon mehrere Stunden am Stück das Bett verlassen können (z.B. im Rollstuhl)
  • schon bei mehreren kurzen Behandlungen am Tag mitarbeiten können
  • aber noch viel Hilfe im Alltag brauchen
Wo findet die Behandlung statt? Wer ist Ansprechpartner vor Ort?

Die Behandlung erfolgt meist stationär oder teil-stationär in einer Klinik, die auf Rehabehandlung spezialisiert ist . Sie kann auch ambulant erfolgen. Erste Ansprechpartner sind behandelnde ÄrztInnen, sonst auch Pflegepersonal, SozialarbeiterInnen oder andere Behandelnde (z.B. NeuropsychologInnen).

Was sind die Ziele?


Die Selbstständigkeit im Alltag soll verbessert werden. Dafür werden wichtige Beeinträchtigungen behandelt (z.B. beim Sehen, Bewegen, Denken, Sprechen). Oft wird auch der Umgang mit Hilfsmitteln geübt (z.B. Rollstühle). Hierfür sind je nach Beeinträchtigung z.B. NeuropsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen oder ErgotherapeutInnen zuständig.
Die PatientInnen sollen Hilfe im Umgang mit den Folgen der Verletzung oder Erkrankung erhalten. Auch sollen die Angehörigen beraten und unterstützt werden. Außerdem sollte entschieden werden, welche weitere Behandlung sinnvoll ist.

Worum muss man sich kümmern?

Es muss geklärt werden, welche Weiterbehandlung notwendig ist und wo und in welcher Form die Behandlung erfolgen soll. Die weitere Behandlung kann stationär, teil-stationär oder ambulant erfolgen.

Wer ist zuständig? Wer kann helfen?

Falls noch Beeinträchtigungen bestehen, müssen die behandelnden ÄrztInnen entscheiden, welche Weiterbehandlung sinnvoll ist. Üblicherweise beantragen dann SozialarbeiterInnen die Reha und helfen bei der Entscheidung, wo die Behandlung erfolgen soll.
Zusätzlich bieten auch die Behörden, die Rehas bezahlen, kostenlose Beratungen an. Für eine Übersicht der Beratungsstellen in Ihrer Nähe klicken Sie bitte hier.

Was kommt als nächstes?

Basierend auf einer individuellen Einschätzung von Entwicklung und Fortschritten empfiehlt das Behandlerteam das weitere Vorgehen.

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Wer wird behandelt?

PatientInnen, die

  • die für sie wichtigen vorherigen Phasen der Reha abgeschlossen haben
  • alleine zuhause zurecht kommen
  • noch Beeinträchtigungen haben (z.B. Lähmungen) und daher Unterstützung benötigen
Wo findet die Behandlung statt? Wer ist Ansprechpartner vor Ort?

Die PatientInnen werden ambulant unterstützt, entweder durch Hausbesuche von Behandelnden (z.B. PhysiotherapeutInnen), Besuche bei Behandelnden (z.B. PsychotherapeutInnen) oder Maßnahmen vor Ort (z.B. berufliche Wiedereingliederung). Ansprechpartner sind behandelnde ÄrztInnen und sonstige Behandelnde.

Was sind die Ziele?

Die Fortschritte aus der bisherigen Reha sollen gefestigt werden. Die PatientInnen sollen möglichst gut am Leben teilnehmen können. PatientInnen vor der Rente sollen so gut wie möglich wieder arbeiten oder zur Schule gehen können.

Worum muss man sich kümmern?

Es muss geklärt werden, welche Hilfen sinnvoll sind und entsprechende Anträge müssen gestellt werden.

Wer ist zuständig? Wer kann helfen?

Erster Ansprechpartner sind HausärztInnen, die in vielen Fällen selbst die Anträge für Hilfen stellen. Ansonsten wissen HausärztInnen üblicherweise, wer zuständig ist und wer helfen kann.
Zusätzlich bieten auch die Behörden, die Rehas bezahlen, kostenlose Beratungen an. Für eine Übersicht der Beratungsstellen in Ihrer Nähe klicken Sie bitte hier.

Was kommt als nächstes?

Basierend auf einer individuellen Einschätzung von Entwicklung und Fortschritten empfiehlt das Behandlerteam das weitere Vorgehen.

Wer wird behandelt?

PatientInnen, die

  • trotz Reha noch sehr stark eingeschränkt sind (z.B. Koma, schwere Lähmungen)
  • daher nicht alleine leben können und ständig Pflege durch Fachpersonal benötigen
Wo findet die Behandlung statt? Wer ist Ansprechpartner vor Ort?

Die PatientInnen werden ambulant oder in Wohneinrichtungen gepflegt. AnsprechpartnerInnen sind behandelnde ÄrztInnen, Pflegepersonal sowie andere Behandelnde (z.B. PhysiotherapeutInnen).

Was sind die Ziele?

Der Zustand soll verbessert oder zumindest gehalten werden. Die Selbstständigkeit soll verbessert werden. Neue gesundheitliche Beeinträchtigungen sollen verhindert werden. Wenn möglich sollen die PatientInnen so fit werden, dass sie wieder an Phasen B bis D der Reha teilnehmen können.
Die Angehörigen sollen beraten und unterstützt werden bei der Betreuung der PatientInnen.

Worum muss man sich kümmern?

Es muss geklärt werden, welche Hilfen sinnvoll sind und entsprechende Anträge müssen gestellt werden.

Wer ist zuständig? Wer kann helfen?

Erste Ansprechpartner sind bei Patienten im Pflegeheim behandelnde ÄrztInnen. Falls im Pflegeheim vorhanden können SozialarbeiterInnen bei der Beantragung helfen.
Bei PatientInnenen, die zuhause wohnen, sind HausärztInnen erste AnsprechpartnerInnen. Sie stellen in vielen Fällen selbst die Anträge für Hilfen. Ansonsten wissen HausärztInnen üblicherweise, wer zuständig ist und wer helfen kann.
Zusätzlich bieten auch die Behörden, die Rehas bezahlen, kostenlose Beratungen an. Für eine Übersicht der Beratungsstellen in Ihrer Nähe klicken Sie bitte hier.

Was kommt als nächstes?

Basierend auf einer individuellen Einschätzung von Entwicklung und Fortschritten entscheidet das Behandlerteam das weitere Vorgehen.
Wenn Sie sich über weitere Phasen informieren möchten, klicken Sie bitte hier.

Literaturverzeichnis

http://www.bar-frankfurt.de/
http://www.bv-neurologe.de/
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/
http://www.kompetenznetz-schlaganfall.de
http://www.schlaganfall-hilfe.de
http://www.betanet.de/

Hilfreiche Links

Interessanter Link zur Deutschen Hirnstiftung:
Hilfe nach erworbener Hirnschädigung. Internetseite mit vielen nützlichen Links, auch Sozialrecht, Beratung, Wohnraum etc.
Fahrschule die sich auf Fahrschüler mit Handycap spezialisiert hat:
HASOMED (Software Trainingsprogramme)
Wenn Sie Ihre Fähigkeit zur Emotionserkennung testen wollen, schauen Sie gerne hier: http://www.mifor.de/kultur/anleitun.htm
Hirnjogging und mehr
Automobile Sondermanns (spezialisiert auf den Umbau von Autos)
Sorglos-Mobile GmbH (Elektromobile Verkauf und Vermietung)
ottobock (Hilfsmittel wie Rollstuhl, Protesen, etc.)

Alltagsgeschichten

folgt

Download Bereich

hier finden sie die pdf Dateien mit einem kompletten Download zu den entsprechenden Themen. Auf den einzelnen Seiten haben Sie die Möglichkeit diese direkt auszudrucken.

bisher haben wir zu folgende Themen eine pdf-Datei:

Neuropsychologie (251 kB)

Gehirn – Aufbau und Funktionen (1024 kB)

Hirnschädigung (196 kB)

Hirntumore (72 kB)

Aufmerksamkeit (344 kB)

Exekutive Funktionen (311 kB)

Persönlichkeitsveränderungen (246 kB)

Neglect (163 kB)

Gesichtfeldausfälle (280 kB)

Gedächtnis (408 kB)

Aphasie (1200 kB )

Fahreignung (194 kB)

Studierende (Tessa Wirtz, Lena Bode und Jan Heistermann) aus dem Seminar

„S Psychiatrie: Neuropsychologische Aspekte“

haben im WiSe 2022/2023 eine Präsentation zu den neuropsychologischen Veränderungen im Rahmen der Posttraumatischen Belastungsstörung erstellt. Hier die Presentation

Audio Pocast - Interviews

Warum wurde / ist die Neuropsychologische Ambulanz so wichtig? Ein Interview mit Prof. Dr. Boris Suchan und Prof. Dr. Patrizia Thoma
hier zu einem Link zum Thema "Wie merkt man sich Dinge" gezeigt bei WDR 5 Neugier genügt - Freifläche. 11.09.2020. 09:41 Min..
Interview mit dem Leiter der Neuropsychologischen Abt. der Klinik Hattingen Holthausen zum Thema Neglect
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